Interkulturelles Projektmanagement : Probleme und Lösungsansätze am Beispiel von EU-Projekten
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Abstract
Projekte im Bildungs- und Forschungsbereich an Universitäten und vor allem in der Wirtschaft werden zunehmend international und damit auch interkulturell aufgelegt. Dem muss sich die Weiterbildung stellen. Um Führungskräfte und Mitarbeiter auf andere Kulturen einzustimmen, bestehen zwar erprobte Instrumente der Weiterbildung, für die in letzter Zeit verstärkt eingesetzten multinationalen Teams gibt es jedoch keine "massgebende" Kultur mehr. In multinationalen Teams müssen soziale Normen und Konventionen bei jeder Begegnung frei ausgehandelt werden. Um einen Teambildungsprozess in Gang zu setzen, muss die Entwicklung einer Projektstruktur mit der Entwicklung interkultureller Verständigung verschränkt werden, muss interkulturelle Kompetenz zum integrierten Teil von Projektmanagement werden. Dazu ist es sinnvoll, einen kontrastiven Ansatz mit einem interaktionistischen Ansatz zu kombinieren. Der erstgenannte stellt national-kulturelle Wertsysteme und Verhaltensmuster gegeneinander, der zweitgenannte bezieht sich auf die unmittelbare Interaktion von Personen im interkulturellen Kontext. In dem Beitrag wird gezeigt, wie diese Ansätze konstruktiv miteinander verbunden und Elemente einer interkulturellen Weiterbildungsveranstaltung entsprechend gestaltet werden können. (BIBB2)