Integrierte Sprachförderung in Berufsvorbereitung und Berufsausbildung an berufsbildenden Schulen (SPAS) : Modellprojekt
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182821
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Abstract
Das Modellvorhaben "Integrierte Sprachförderung an berufsbildenden Schulen" (SPAS) hat das Ziel, in der Berufsvorbereitung und in der Berufsausbildung eine neue Form der "integrierten Sprachförderung" zu entwickeln und in den Fachunterricht zu implementieren. Es richtet sich insbesondere an Lehrkräfte und Ausbilder/-innen in und außerhalb der Schulen, die inzwischen immer mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund auf das Berufsleben vorbereiten. Ziel des Modellvorhabens ist die Qualitätsverbesserung der Sprachförderung in der Berufsvorbereitung und Berufsausbildung, um Chancengleichheit für Jugendliche mit Migrationshintergrund zu erreichen. Durch bessere Abschlüsse wird die Beschäftigungsfähigkeit und somit die berufliche und gesellschaftliche Integration dieser Jugendlichen erhöht, denn junge Migrant/-innen schneiden bei den schulischen Abschlüssen und in der Berufsausbildung immer noch deutlich schlechter als ihre deutschen Klassenkamerad/-innen ab und ihr Anteil an der betrieblichen Ausbildung geht seit Jahren zurück. Im Rahmen des Projektes SPAS werden anknüpfend an Qualifizierungsbausteine in der Berufsvorbereitung und an Lernfelder in der Berufsausbildung in 7 Berufsfeldern (Handel, Büro, Gesundheit, Körperpflege, Gesundheit, Soziales und Handwerk) Sprachförderprojekte entwickelt und erprobt. Im Rahmen dieser Veröffentlichung wird ein Einblick in das Modellprojekt SPAS und seinen Arbeitsansatz der "integrierten Sprachförderung" im Fachunterricht gegeben. Des Weiteren wird der Sprachstandstest Texteasy 5.0 vorgestellt und als Anregung finden sich Auszüge eines in SPAS realisierten Sprachförderprojektes zur Vertiefung. (Textauszug; BIBB-Doku)