Benachteiligungen der ausländischen Wohnbevölkerung in Beruf, Gewerbe und Gesundheitswesen
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Abstract
"In diesem Beitrag werden Rechtsdefizite verdeutlicht, die der ausländischen Wohnbevölkerung den Einstieg in das Berufsleben erschweren. Sie werden nicht in jedem Fall vom öffentlichen Interesse gefordert oder gedeckt. Häufig werden öffentliche Zwecke nur vorgeschoben, um Deutsche vor unbequemer ausländischer Konkurrenz zu schützen. Die Abwehr ausländischer Konkurrenz kann legitimer Nebenzweck einer Politik sein, die Einwanderung verhindern oder regulieren soll. Einwanderungspolitische Ziele sind jedoch nicht mehr durchsetzbar gegenüber Ausländern, die im Besitz einer (unbefristeten) Erlaubnis zum Daueraufenthalt sind. Soweit Ausländer mit den Mitteln ausländerpolizeilichen Zwangs ohne Hinzutreten schwerwiegender Gründe nicht mehr ausgewiesen werden dürfen, müssen sie in die Gesellschaft integriert werden - als Gleiche unter Gleichen und nicht als Bürger minderen Rechts." (Autorenreferat)