Die Werkstätten für Behinderte und ihr Leistungsangebot : ein europäischer Vergleich

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100095
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Deutscher Instituts-Verlag

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Köln

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Die allgemeinen Kenntnisse über die Werkstätten für Behinderte (WfB) und ihr Leistungsangebot sind äusserst gering. Eine Befragung aus dem Jahre 1990 ergab, dass 75 Prozent der Bevölkerung fast nichts über diese Einrichtungen weiss, ebenso wenig über deren Sachleistungen. Mit der Beschäftigung von Schwerbehinderten, die auf dem normalen Arbeitsmarkt keine Chancen haben, übernehmen die Werkstätten eine wichtige Rolle bei der Rehabilitation dieses Personenkreises. Trotz der Fürsorgepflicht, die den Werkstätten auferlegt ist, sind sie vom Gesetzgeber angehalten, wirtschaftliche Arbeitsergebnisse zu erzielen. Die Verfasser umreissen zunächst die historische Entwicklung der Werkstätten auf der Grundlage rechtlicher Regelungen. Charakterisiert werden ferner der Personenkreis der Beschäftigten und die Aufgaben der Werkstätten, die durch statistische Angaben untersetzt werden. Parallele Angaben werden zu entsprechenden Einrichtungen in den Ländern der EU zum Zwecke der Vergleichbarkeit gemacht. Der dritte Schwerpunkt informiert über die gesamte Leistungspalette der Werkstätten. Mit Hilfe des Informationssystems zur beruflichen Rehabilitation REHADAT wurde eine Datenbank über das Leistungsangebot an potentielle Auftraggeber aufgebaut, die sich auf Angaben von 544 Hauptwerkstätten mit über 600 Zweigwerkstätten (entspricht über 90 Prozent der anerkannten WfB) stützt. (BIBB2)

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