Berufs- und Genderforschung im nicht-akademischen Bereich am Beispiel von Kraftfahrzeugelektronikerinnen
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161363
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Abstract
Das Thema weibliche Auszubildende gewinnt vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels im technischen Bereich an Aktualität, denn trotz zahlreicher Mädchenprojekte wählen weibliche Auszubildende weiterhin überwiegend typische Frauenberufe. Vorgestellt wird eine Untersuchung, die berufspädagogische Forschung und Technikforschung mit Genderforschung verbindet, indem sie sich besonders mit der Situation weiblicher Auszubildender in einer technischen Erstausbildung befasst. Die meisten Untersuchungen zum Thema Frauen und Technik beziehen sich bisher auf den akademischen Bereich. Ausgangspunkt der Studie ist die Frage, ob es zutrifft, dass Mädchen weniger technikkompetent sind als Jungen. Untersucht wird, welche Rahmenbedingungen dazu führen, dass Mädchen den männerdominanten technischen Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker wählten und welche Bedingungen den Erwerb der beruflichen Kompetenz fördern oder behindern. Ein Schwerpunkt der Fragestellung betrifft den Komplex Technikkompetenz. Die Ergebnisse der Untersuchung betonen besonders sozialisationsbedingte und individuelle Faktoren, die die Technologiekompetenz fördern und damit die Berufswahl zur Kfz-Mechatronikerin beeinflussen. Ein wichtiges Ergebnis ist die Erkenntnis, dass Technikkompetenz weder männlich noch weiblich ist, wohl aber Technik bzw. das herrschende Technikbild. (BIBB-Doku)