Umgang mit Heterogenität zwischen positiver Diskriminierung und individueller Förderung
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Abstract
"Heterogenität ist eine grundsätzliche Herausforderung für die Bildungsarbeit, da sich alle Bildungsakteure in einer Vielzahl von Faktoren voneinander unterscheiden. Der Versuch, die Unterschiedlichkeiten der Subjekte im Rahmen unseres Bildungssystems durch strukturelle Homogenisierung zu 'beheben', ist der falsche Weg. Er führt im besten Fall zur positiven Diskriminierung. Der Umgang mit Heterogenität muss eingebunden werden in einen Diskurs zum Verhältnis von Ungleichheit und Gleichheit. Nur so kann vermieden werden, dass ausschließlich die Differenzen zwischen den Individuen gesehen werden. Dabei ist zu klären, was das 'Gleiche' in der beruflichen Bildung ist und wie auf dieser Folie Heterogenität gefördert werden kann - und zwar ein Leben lang. Umgang mit Heterogenität in der beruflichen Bildung erfordert daher kein bloßes Lernkonzept, sondern einen integrierten Ansatz von beruflicher Bildung - Personalentwicklung - Organisationsentwicklung." (Autorenreferat, BIBB-Doku)