Die Integration junger Ausländer in das deutsche Bildungssystem kommt kaum noch voran
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Abstract
"Die in Deutschland lebenden jungen Ausländer nahmen bis Mitte der 90er Jahre zunehmend an der schulischen, beruflichen sowie Hochschulausbildung teil und erwarben immer bessere Bildungsabschlüsse. In den letzten Jahren ist diese Entwicklung ins Stocken geraten, es gab sogar - vor allem an beruflichen Schulen und bei der Lehre - Rückschritte. Nach wie vor ist die Diskrepanz in der Bildungsbeteiligung zwischen Deutschen und Ausländern beträchtlich, insbesondere wenn die Schulpflicht endet. Fundierte Schulbildung und gute berufliche Qualifikation werden für eine offene Gesellschaft und die Leistungsfähigkeit einer hoch industrialisierten Volkswirtschaft im globalen Wettbewerb immer wichtiger. Dies erfordert aber auch, dass junge Ausländer besser in Schule, Berufsausbildung und Hochschule integriert werden. Am Jahresende 1998 lebten in Deutschland 7,3 Mill. Ausländer, reichlich 2,9 Mill. von ihnen waren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in einem für den Schul- und Hochschulbesuch relevanten Alter von sechs bis unter 30 Jahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)