Qualifizierung von Industriemeistern für Lean Production
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Rheinhausen
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Abstract
Der Abschlussbericht fasst den Verlauf und die Ergebnisse des Projekts zusammen, das das Ziel verfolgte, in zwei ausgewählten Branchen, der Stahl- und Chemieindustrie, ein Qualifizierungskonzept für Industriemeister zu erarbeiten. Dem Projektteam kam es vor allem darauf an, die konkrete Situation der Industriemeister zu analysieren und Problemlösungsstrategien zu entwickeln. Von Interesse waren dabei u.a. die Aufgaben des Industriemeisters in Betrieben mit Gruppenarbeit, wie er sich bei der Gestaltung betrieblicher Prozesse, technischer Trends oder bei Qualitätsmanagement einbringen, welche Ansätze für kostenbewusstes Handeln er nutzen oder wie er zur Verbesserung der Kommunikationsstrukturen im Betrieb beitragen kann. Im Verlauf der gemeinsamen Analyse der betrieblichen Rahmenbedingungen und möglicher Problemlösungen stellte sich jedoch schnell heraus, dass das Projektziel, nämlich ein einheitliches Qualifizierungskonzept zu entwickeln, den Bedürfnissen und Interessen der Beteiligten nicht gerecht werden kann. Vielmehr sind sowohl die Rahmenbedingungen als auch die Problemlösungen auf die jeweilige betriebliche Situation zu beziehen und an den meist nicht gleichzeitig ablaufenden Reorganisationsprozess im Betrieb anzupassen. Als Ergebnis dieser Erkenntnis wurde eine Arbeitsbroschüre zusammengestellt, die es den betroffenen Industriemeistern, aber auch Gewerkschaften und ihren betrieblichen Interessenvertretern erlaubt, sowohl aktuelle betriebliche Rahmenbedingungen als auch mögliche Gestaltungselemente für die Verbesserung der Situation der Industriemeister zu erarbeiten und umzusetzen. (BIBB2)