Flexibilisierung der Lehrlingsausbildung in Österreich
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134375
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Abstract
Seit etwa zehn Jahren werden mit einer Reihe von Maßnahmen verstärkt Reformbemühungen im Bereich der dualen Ausbildung in Österreich unternommen. Mit der Novelle des Berufsausbildungsgesetzes wurde 2006 die Modularisierung der dualen Ausbildung eingeführt. Unter Modularisierung wird in der österreichischen Lehrlingsausbildung eine Sequenzierung der Ausbildungsinhalte in drei Module verstanden. Module sind größere Einheiten und unterteilen sich in Grund-, Haupt- und Spezialmodule. Sie führen zu einer vollständigen Berufsausbildung auf Fachkräfteniveau, wobei weder eine separate Bewertung vorgesehen ist, noch führen die einzelnen Module zu Teilqualifikationen oder Berechtigungen. Die Modularisierung stellt dabei nur eine Möglichkeit dar, Lehrberufe auszugestalten. Sie soll nur zur Anwendung kommen, wenn sie auch sinnvoll ist. Im Beitrag werden das Modularisierungskonzept und die Vorteile für die Wirtschaft und die Jugendlichen dargestellt. (BIBB-Doku)