Berufsschulpolitik und politische Bildung - (k)ein Thema für die Berufs- und Wirtschaftspädagogik

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"Nur wenige Berufspädagogen wie z.B. LEMPERT, GREINERT, RAUNER bekennen sich explizit zur Berufs- und Wirtschaftspädagogik (BWP) als einer politischen Wissenschaft. Im Laufe der sozialhistorischen Entwicklung hat sich die BWP von der klassischen Berufsbildungstheorie und dem politischen Erbe KERSCHENSTEINERS abgesetzt und bei der Berufsschulgenese der Marginalisierung der politischen Bildung Vorschub geleistet, in dem sie nach der realistischen Wende de facto vorwiegend das funktionalistisch-antizipative berufspädagogische Theorienkonzept vertrat und umsetzte, dagegen weniger der kritisch-emanzipatorischen Strömung zuneigte und zum Durchbruch verhalf. Aber es erweist sich in Gegenwart und Zukunft als unerlässlich, dass sich gerade die BWP als Wissenschaft und Gesellschaftsmacht für ein Umdenken in der bisherigen Berufsbildungspolitik einsetzt und massiv für die gebotene Aufwertung des beruflichen Schulwesens als Ausbildungspartner im dualen bzw. pluralen Aus- und Weiterbildungssystem sowie als wichtige Sozialisationsinstanz für die Bürger in der demokratischen Gesellschaft engagiert." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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