Soziale Inwertsetzung von Wissen in der wissenschaftlichen Weiterbildung

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Der Beitrag betrachtet aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive den Zusammenhang von Wissen und Bildungssystem im Segment der wissenschaftlichen Weiterbildung. Die Autorin stellt Fragen nach den Bedingungen ihrer Institutionalisierung und ihrer besonderen Rolle in der Steigerung der Durchlässigkeit im Bildungswesen als Schnittstelle zwischen tertiärem und quartärem Bildungsbereich. Sie skizziert die aktuellen Trends einer Akademisierung von beruflicher Bildung sowie die vermeintliche Verberuflichung akademischer Bildung. Der intermediaren Rolle der wissenschaftlichen Weiterbildung entsprechend heterogen sind die ihr zugeschriebenen Aufgaben sowie die Institutionalformen des Wissens. Herausforderungen stellen sich in Bezug auf die Entwicklung und Erprobung von Vermittlungsformen wissenschaftlicher Erkenntnisse. Dazu müssten wechselseitig wissenschaftliche und berufliche Bezüge unter Anerkennung der Differenz zwischen wissenschaftlichem Wissen einerseits und Berufswissen andererseits aufgegriffen werden. Sie erfordern der Autorin zufolge fachspezifische und fachübergreifende Modelle der Wissenstransformation durch Kommunikation von Berufspraktikern mit Wissenschaftlern." (Hrsg., BIBB-Doku)

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