Didaktische Präferenzen in der beruflichen Bildung und ihre Tragfähigkeit
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158444
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Abstract
"Handlungs- bzw. Arbeitsprozessorientierung spielt in den didaktischen Reformdebatten und -anstrengungen der letzten Dekaden eine zentrale Rolle. Verbunden sind damit weitreichende Erwartungen an die Kompetenz- und Motivationsentwicklung. In zentralen Reformkonzepten wie z.B. dem Lernfeldkonzept werden diese Erwartungshorizonte bzw. Annahmen geteilt und münden in eindeutigen Präferenzen zur methodischen Gestaltung des Unterrichts. Doch sind die Annahmen zu Vorteilen des handlungsorientierten Unterrichts tatsächlich haltbar und werden die hochgesteckten curricularen Ziele tatsächlich erreicht? Diesen Fragen wird in diesem Beitrag im Rekurs auf die einschlägigen Untersuchungen im Bereich der beruflichen Bildung nachgegangen. Dabei wird deutlich, dass die Annahmen empirisch zumindest nicht generell gestützt werden können und nicht zuletzt im gewerblich-technischen Bereich meist erwartungswidrig ausfallen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)