Binationale Ausbildung ausländischer Jugendlicher
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Abstract
Seit 1988 führt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) binationale Modellprojekte der Berufsausbildung von ausländischen Jugendlichen durch. Hintergrund dieser Projekte ist einerseits die zu geringe Beteiligung ausländischer Jugendlicher an der Berufsausbildung in Deutschland, andererseits die Entwicklung der Qualifikationsanforderungen im europäischen Wirtschaftsraum. Aufgrund dieser Entwicklungen und der Tendenz zu weiterer Globalisierung von Märkten ergibt sich ein steigender Bedarf von Fachkräften, die nicht nur über eine fundierte Berufsausbildung verfügen, sondern ebenso berufsbezogen Fremdsprachen beherrschen sowie Arbeitsgewohnheiten und Mentalitäten anderer Länder kennen. Konzeption und Verlauf der Modellprojekte sowie Umfrageergebnisse zu den Erfahrungen mit binationalen Bildungsmassnahmen werden dargestellt. Projektteilnehmer sehen aufgrund der erworbenen Zusatzqualifikation bessere Arbeitsmarktchancen in der Bundesrepublik als auch in ihrem Herkunftsland. Von betrieblicher Seite werden diese Programme unterstützt, da der Bedarf an bilingual ausgebildeten Fachkräften zunehmen wird. (BIBB2)