Are skills the answer? : the political economy of skill creation in advanced industrial countries
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Oxford Univ. Pr.
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New York
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Abstract
Die Studie erörtert die Probleme, denen sich Institutionen in sieben fortgeschrittenen Industrieländern (Frankreich, Bundesrepublik Deutschland, Italien, Japan, Schweden, Grossbritannien, USA) gegenübersehen bei der Entwicklung beruflicher Qualifikationen. Das Thema wird unter zwei Aspekten betrachtet: einerseits steht im Vordergrund die Entwicklung von Qualifikationen im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen und staatlichen Gegebenheiten des entsprechenden Landes, andererseits die durch das Berufsbildungssystem vorgegebenen Rahmenbedingungen. Ausgehend von dem Konsens, dass die Industrieländer ihre Wettbewerbsfähigkeit durch die Entwicklung hochqualifizierter Arbeitskräfte sichern müssen, verweisen die Verfasser auf Aspekte, die sie in der Diskussion vermissen. Sie vertreten die These, die von der Qualifikationssteigerung ausgehenden Impulse zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation seien begrenzt. Bildungspolitik könne die wirtschaftlichen und sozialen Probleme nicht lösen. Sie verweisen zudem darauf, dass, während der Erwerb von Qualifikationen als grundsätzliche Notwendigkeit anerkannt ist, sich zunehmend die Tendenz zeige, dass die Entwicklung der Qualifikationen durch die privaten Unternehmen geleistet und zugleich das staatliche Handeln darauf beschränkt wird, den Arbeitslosen Unterstützung für den Lebensunterhalt zu geben, anstatt zur Förderung der Spitzenqualifikationen beizutragen. Die Verfasser erwarten nicht, dass diese Widersprüche gelöst werden und fordern deshalb besondere politische Massnahmen zum Aufbau der Lerngesellschaft und des lebenslangen Lernens. (BIBB)