Quellen und Dokumente zur kaufmännischen Berufsbildung im 18. Jahrhundert

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Böhlau

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Köln

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Abstract

Der Autor zeichnet in der Einleitung die beginnende Entfaltung selbständigen pädagogischen Denkens im 18. Jahrhundert sowie die Entwicklung des Gedankens der Berufserziehung als einer auch öffentlichen Aufgabe vor dem politischen, wirtschaftlichen und sozialen Hintergrund der Zeit nach. Dieses Denken war nicht primär pädagogisch begründet, sondern erfolgte vor allem aus ökonomischen Erwägungen nach dem Dreissigjährigen Krieg. Vorschläge zur Institutionalisierung der bildungsökonomischen Zusammenhänge existieren zahlreich, wurden jedoch selten umgesetzt, da die im 18. Jahrhundert überwiegend agrarisch bestimmte Wirtschaftsstruktur gezielt kaufmännisch-beruflichen Intentionen neben dem Handwerk eine geringere Priorität zukommen liess. - Zur Erläuterung sind 64 Dokumente - teilweise als Faksimile, teilweise in Transskription - zur kaufmännischen Berufsbildung im 18. Jahrhundert abgedruckt. Sie sind geordnet nach den Teilaspekten 1. Impulse kaufmännischer Berufsbildung im 18. Jahrhundert, 2. Herkömmliche Ausbildungsstrukturen und 3. Verschulungstendenzen kaufmännischer Berufsbildung. (BIBB2)

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