Qualifikation im Binnenmarkt : zur Rolle kleiner und mittlerer Unternehmen - KMU

bibb.id108258
dc.contributor.authorFeuchthofen, Jörg E. [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T13:15:55Z
dc.date.available2018-12-17T13:15:55Z
dc.date.issued1992
dc.description.abstractRund 13 Mio. kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellen das Rückgrat des europäischen Wirtschaftsraumes dar. Wer den grenzenlosen Binnenmarkt will, muss auch in Fragen der Qualifikation den besonderen Interessen und Problemen dieser Unternehmen Rechnung tragen. Die Europäische Gemeinschaft hat Konzepte entwickelt, die eigens für die Adressatengruppe KMU bestimmt sind. (BIBB2) - - - Der Bericht geht auf "bildungs- und beratungsbezogene Aktivitäten der EG in Richtung KMU" ein und informiert über das Förderkonzept der EG, das sich auf die Komplexe Information, Beratung und Schulung konzentriert. "Wichtig wäre es daher für die Qualifizierungsstrategien der EG, Fördermassnahmen auf wenige Instrumente und Programme zu konzentrieren. Dabei sollten die Programminhalte mit Blick auf die heterogenen Gegebenenheiten bei den KMU in Europa weitgehend von den Empfängerregionen selbst bestimmt werden, begleitet von einer auch stärkeren regionalen Konzentrierung der Mittel. Eine weitere technische Komplexheit des Fördersystems würde den Bürokratieaufwand für KMU nur weiter steigern, das Fördersystem aus dortiger Sicht noch unübersichtlicher gestalten sowie Flexibilität reduzieren. In der Sache selbst erscheint eine Stützung der EG-Massnahmen für KMU auch in Deutschland dringend geboten. Wie eine aktuelle Umfrage in hiesigen Landen zeigt, wächst der Vorsprung der Grossunternehmen bedrohlich an. Andererseits ist mit Blick auf konkrete EG-Hilfskonzepte Vorsicht angesagt. Die EG-Politik in Richtung KMU darf - soweit es sich um Elemente einer Berufsbildungspolitik handelt - nicht zur Hintertür für industriepolitische Ambitionen werden. Qualifizierungsmassnahmen für KMU sind in der beruflichen Bildung nur mit Blick auf generelle Verbesserungen über gute Rahmenbedingungen zweckmässig. Damit sollte für eine protektionistische Förderpolitik in Sachen Qualifizierung von KMU kein Raum bleiben. Ansonsten käme es doch zu einem ernsten Eingriff in das Wirtschaftsgefüge, den die Kommission in ihren Grundsätzen immer wieder laut ausschliesst. Und dies zu Recht: Die EG-Bildungspolitik darf nicht zum Vehikel einer EG Wirtschaftsstrukturpolitik werden." (IAB2)
dc.format.extentS. 190-195
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/724139
dc.language.isode
dc.relation.ispartofGdWZ : Grundlagen der Weiterbildung
dc.relation.ispartofvolume3 (1992), H. 4
dc.subject.classificationS 3.2.1 KMU, Klein- und Mittlere Unternehmen
dc.subject.classificationG 2.5.4 Qualifizierungs- & Ausbildungskonzepte
dc.subject.classificationP 1.7 Benachteiligte
dc.subject.classificationS 2.1.2 Berufsbildungsförderungsgesetz (BerBiFG)
dc.subject.classificationS 2.3 Berufsbildungspolitik
dc.subject.classificationI 1.5 Internationale Organisationen & Institutionen
dc.subject.otherEG-Binnenmarkt
dc.subject.otherKleinbetrieb
dc.subject.otherMittelbetrieb
dc.subject.otherQualifizierung
dc.subject.otherFörderung
dc.subject.otherWeiterbildungspolitik
dc.subject.otherBerufsbildungspolitik
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherEG
dc.subject.other1986-1992
dc.titleQualifikation im Binnenmarkt : zur Rolle kleiner und mittlerer Unternehmen - KMU
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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