Der Beruf des Freizeitpädagogen : Qualifikationsanforderungen, Nachfrage am Arbeitsmarkt und Konsequenzen für das Ausbildungscurriculum

bibb.id102828
bibb.publisherplaceGöttingen
dc.contributor.authorHaen, Sabine de [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T12:35:39Z
dc.date.available2018-12-17T12:35:39Z
dc.date.issued1993
dc.descriptionZugl.: Göttingen, Univ., Diss., 1993
dc.description.abstract"Gegenstand der Untersuchung war die Freizeitpädagogik als neuartiges Qualifikationsprofil und Berufsbild. Mit Methoden der Berufsfeldforschung sollten die Aussagen der freizeitpädagogischen Theorie, auf die sich die Ausbildung bezieht, mit der Bedarfs- und Nachfragesituation in der relevanten Berufspraxis konfrontiert werden. Das Ziel dieser Überprüfung lag darin, wichtige Bedingungen für die Entstehung eines neuen freizeitpädagogischen Berufsbildes zu erfassen und damit gegebenenfalls Aufschlüsse über notwendige Modifizierungen des Ausbildungscurriculums im Sinne einer Anpassung an die Berufswirklichkeit zu gewinnen. Der Konfrontation der theoretischen Aussagen mit der Realität der Arbeitswelt war eine schwerpunktmässige Analyse der einschlägig freizeitpädagogischen Fachliteratur vorangegangen. Dabei ging es um die Frage, in welchem theoretischen Begründungszusammenhang die Freizeitpädagogik als Berufsbild gesellschaftlich legitimiert wird. Die vorwiegend hypothetischen Aussagen der freizeitpädagogischen Fachliteratur wurden an der Realität der einschlägigen Berufspraxis überprüft. Als Methoden der empirischen Untersuchung sind mündliche Interviews mit Experten und Berufspraktikern sowie schriftliche Fragebogenerhebungen in einschlägigen berufspraktischen Einrichtungen angewandt worden. Ausgewählte Ergebnisse: Vor dem Hintergrund einer generell schwierigen Nachfragesituation wurden von den befragten Experten und Berufspraktikern die speziellen hauptamtlichen Beschäftigungsmöglichkeiten für Diplom-Freizeitpädagogen beurteilt. Dabei wurden besonders folgende Tatsachen als chancenmindernd herausgestellt: Kostennachteil von Diplom- Pädagogen gegenüber Absolventen von Fachhochschulen; die im kommunalen Zuständigkeitsbereich praktizierte Regel, Mitarbeiter nicht 'unter Tarif' einzustellen; die starke Konkurrenz zu Sozialpädagogen und - für enger fachlich-inhaltlich ausgerichtete Arbeitsbereiche - zu Absolventen fachwissenschaftlicher Studiengänge. Im privatwirtschafltichen Sektor ist nach Einschätzung der Experten und Berufspraktiker mit einem gewissen Vorbehalt gegenüber dem Berufsstand der Pädagogen zu rechnen. Hier wird besonders mit der Befürchtung von Arbeitgebern zu rechnen sein, Pädagogen seien nicht in der Lage bzw. bereit, ihre Berufsarbeit an den Regeln und Gesetzen des Marktes zu orientieren. In dem Zusammenhang artikulieren die Befragten eine deutliche Unsicherheit im Hinblick auf das spezifische Verständnis von 'Pädagogik' im Kontext der Freizeit. Hier kam ein starkes Informations- und Aufklärungsbedürfnis der Berufspraxis zum Ausdruck." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.accompanyingmaterialLiteraturangaben, dokumentarischer Anhang
dc.format.extent170 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/717833
dc.language.isode
dc.relation.ispartofEuropäische Hochschulschriften / Reihe 11, Pädagogik ; 599
dc.subject.classificationT 4.9 Pädagogik
dc.subject.classificationL 1 Curricula & Lehrpläne
dc.subject.classificationS 6 Berufsbereiche
dc.subject.classificationP 3.2.3 Lehrer
dc.subject.otherFreizeitberuf
dc.subject.otherBerufsproblem
dc.subject.otherArbeitsmarktchance
dc.subject.otherTätigkeitsfelder
dc.subject.otherQualifikationsanforderung
dc.subject.otherFreizeitpädagogik
dc.subject.otherCurriculum
dc.subject.otherKonzeption
dc.subject.otherBerufsbild
dc.subject.otherPädagoge
dc.subject.otherDiplompädagoge
dc.titleDer Beruf des Freizeitpädagogen : Qualifikationsanforderungen, Nachfrage am Arbeitsmarkt und Konsequenzen für das Ausbildungscurriculum
dc.typeBuch

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