Der Ausbildungsmarkt und sein Einfluss auf die Übergangsverläufe von Jugendlichen
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160947
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Abstract
Der Beitrag zeigt empirisch den Einfluss des Ausbildungsmarktes auf das Übergangsgeschehen von Jugendlichen. "Bereitstellung und Verteilung der meisten vollqualifizierenden Ausbildungsplätze unterhalb des Hochschulsektors sind marktförmig geregelt. Die höchsten Hürden beim Zugang in eine Berufsausbildung haben Jugendliche mit den ungünstigsten Voraussetzungen bzw. schwächerer Marktstellung. Dies führte in den vergangenen Jahren vielfach zu stark verzögerten, wenn nicht gescheiterten Übergangsverläufen in die vollqualifizierende Ausbildung, zumal die bis 2007 stetig steigenden Schulabgängerzahlen weder vom betrieblichen Ausbildungsplatzangebot noch von nichtbetrieblichen Ersatzangeboten kompensiert wurden. Im Zuge des demografischen Umbruchs zeichnet sich ein Perspektivwechsel sowohl in den Ausbildungschancen der Jugendlichen als auch der institutionellen Reformbereitschaft ab. Die sich abschwächende Marktstellung der Betriebe und die Einsicht, dass langfristig mit einem Wechsel von einem Anbieter- zu einem Nachfragemarkt zu rechnen ist, lässt das Interesse an benachteiligten Jugendlichen wachsen. So haben gegenwärtig jene institutionellen Reformen Konjunktur, die zwar das vorherrschende Prinzip der Marktinklusion nicht antasten, aber den Jugendlichen wirksamere Übergangshilfen als bisher zukommen lassen möchten." (Textauszug, BIBB-Doku)