Konstanz und Veränderung in der Einstellung von Berufsschülern zur Arbeit
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110398
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Abstract
"Die Ausgangsthese der Erhebung war die Frage nach möglichen Zusammenhängen zwischen historischer und psychischer Entwicklung (Thomae 1990). Im Rahmen einer generationsvergleichenden Wiederholungsstudie wurde bei 326 männlichen Berufsschülern aufgrund von Aufsatzauswertungen die Einstellung zur "Arbeit" untersucht. Analog konzipierte frühere Analysen wurden von Regnet (1931) von Krantz (1961) durchgeführt. Als Hauptresultat fand sich eine weitgehende Konstanz für die Einstellungsdimensionen "Arbeit als Notwendigkeit" sowie "Arbeit als Mittel zu einem positiven Zweck", während der Motivkomplex "Arbeit als Ausdruck eines inneren Bedürfnisses" im Erleben der Berufsschüler deutlich an Gewicht gewann. Dagegen wurde um den "Pflichtcharakter von Arbeit" zentrierten Begründungsfaktoren zunehmend weniger Relevanz zugeschrieben." (Autorenreferat)