Die Weiterbildungsentscheidung als subjektive Bilanzierung von Kosten und Nutzen
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94178
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Stuttgart
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Abstract
"Angesichts des allenthalben unterstellten objektiven Zwangs zur permanenten Weiterbildung im Zuge des rapiden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels, ihrer - im öffentlichen Verständnis - weitgehenden Reduktion auf beruflich-funktionale Weiterbildung und eines insbesondere von Funktionären aus Wirtschaft und Politik vorgetragenen anhaltenden Bildungsappells mag die Thematisierung der Beteiligung oder auch der Nicht-Beteiligung an Weiterbildung als subjektive Weiterbildungsentscheidung verwegen erscheinen. Und dennoch: Paradoxerweise scheinen subjektive Kosten-Nutzen-Bilanzen gerade angesichts einer zunehmenden Instrumentalisierung von Weiterbildung und ihrer Verkürzung zur Anpassungsbildung als nicht-intendierte Nebenfolge zu einer eher zunehmenden Abstinenz ihr gegenüber zu führen, der nur durch einer stärkeren Orientierung am Subjekt begegnet werden kann, soll Weiterbildung langfristig Erfolg haben." (Autorenreferat)