Ergebnisevaluierung des Projekts Multimediale Interkulturelle Lernwerkstatt (MiL) /

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In der multimedialen interkulturellen Lernwerkstatt sollten Berufskollegs und Bildungsträger gemeinsam mit kleinen und mittelständischen Betrieben (Region Düsseldorf, Hansestadt Greifswald) ein integratives Bildungsmodell entwickeln, das die Vermittlung berufsfachlicher Inhalte mit der Entwicklung interkultureller und kommunikativer Kompetenzen verbindet. Schüler mit besonderem Förderbedarf, darunter Jugendliche mit Migrationshintergrund, sollten durch multimediale Lernmethoden und beruflich orientiertes Arbeiten auf den Arbeitsmarkt vorbereitet und zugleich die interkulturelle Kompetenz erhöht und Fremdenfeindlichkeit/Rassismus durch interkulturelles Zusammenarbeiten abgebaut werden. Die evaluierten Aktivitäten und Maßnahmen des Berufskollegs für Technik, Moers, zeigen positive Effekte auf die Empathiefähigkeit bei einigen Teilnehmern und damit ein besseres Verständnis für die Lebenssituation und die Probleme von Migranten, zugleich ist aber keine Wirkung auf fremdenfeindliche Einstellungen der Teilnehmer nachweisbar. Das Projekt legt eine differenzierte Sicht auf die Erfolgsaussichten von Antirassismus-Maßnahmen in der Schule nahe. Diese könnten umso erfolgreicher sein, je weniger unfreiwillig die Teilnahme empfunden und je unhinterfragter die Autorität des Lehrers anerkannt wird. Gleichwohl können weiter definierte Ziele, wie beispielsweise die Erhöhung interkultureller Kompetenz, durchaus durch Schulprojekte befördert werden. (BIBB2)

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