Notwendige Entwicklung oder übertriebene Anforderung? - Die "neue Rolle" des Aus- und Weiterbildungspersonals

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"Die Rolle des Ausbilders ist nicht völlig neu erfunden worden, aber die Aufgabenschwerpunkte haben sich verschoben, das sagt Gerd Labusch. Seine Überzeugung: Auch heute ist es so, dass das Ausbildungspersonal einen bedeutsamen Einfluss auf die persönliche und berufliche Entwicklung von jungen Menschen hat. Da sich Ausbildung und Fort- und Weiterbildung aber immer mehr verzahnen, bezieht sich dieser Einfluss nicht mehr nur auf junge Menschen, sondern auch auf die älteren im Betrieb Beschäftigten. Für Gerd Labusch, Ausbilder und Betriebsrat beim Berufsförderungswerk in Hamburg, gibt es Hoffnung, dass die von Prof. Dr. Rita Meyer beschriebene fehlende Professionalisierung mit neuen Weiterbildungsgängen ausgeglichen werden kann. Viele der neuen Herausforderungen wurden seiner Ansicht nach bei der Neuordnung der beiden Fortbildungsberufe Gepr. Berufspädagoge und Gepr. Aus- und Weiterbildungspädagoge berücksichtigt. Zwei Berufe also, die den Ansprüchen Rechnung tragen sollen, die zukünftig verstärkt auf die Aus- und Weiterbildung in den Betrieben zukommen. Sein Fazit: Die neue Rolle des Ausbilders ist eine notwendige Entwicklung, sie baut auf dem Alten auf und erweitert die Kompetenzen um wichtige Aspekte, die bisher nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Neu also im Sinne von Erweiterung und nicht von völliger Neuschaffung." ((Hrsg., BIBB-Doku)

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