Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement im Kontext des Lebenslangen Lernens und ihre Thematisierung in der Öffentlichkeit
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147188
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München
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Abstract
Die vorliegende Dissertation entstand aus dem BMBF-Programm "Lernkultur Kompetenzentwicklung", dessen operative Durchführung beim Projekt "Qualifikationsentwicklungsmanagement" (QUEM) lag. "Entwickelt hatte sich die Forschungs- und Entwicklungsidee aufgrund negativer Erfahrungen von QUEM bei der Nachqualifizierung von arbeitslosen oder teilzeitbeschäftigten Personen aus den neuen Bundesländern, die für die neuen Arbeitsmarktbedingungen "fit" gemacht werden sollten. Diese Maßnahmen scheiterten weitgehend, woraus die Erkenntnis erwuchs, dass ein isoliertes institutionalisiertes und expliziertes Lernen im Sinne herkömmlicher Fort- und Weiterbildung weitgehend erfolglos bleiben muss, wenn es nicht mit der entsprechenden Motivation der Betroffenen im Prozess der Arbeit erfolgt. Daraus entwickelte sich die Idee, dass Kompetenz von Qualifikation abzugrenzen sei, wobei Kompetenzen als Dispositionen zu einem selbstorganisierten Lernen verstanden werden. Dieses Lernen erfolgt meist implizit während der Bewältigung herausfordernder Aufgaben sowie im sozialen Umfeld. Das Detailprogramm von QUEM beschäftigt sich mit Grundfragen der Kompetenzentwicklung sowie mit vier Säulen: Lernen im Prozess der Arbeit, Lernen im sozialen Umfeld, Lernen in Weiterbildungseinrichtungen und Lernen im Netz und mit Multimedia. Eine der Aufgaben der Prozessbegleitung war es, zu prüfen, inwieweit "Lernkultur Kompetenzentwicklung" die öffentliche Meinung berührt und sich in Veröffentlichungen, z.B. in Tageszeitungen oder Fachjournalen, niederschlägt." (Autorenreferat, BIBB-Doku)