Die historische Entwicklung der Berufsausbildung in Deutschland vom 11. Jahrhundert bis 1945
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180731
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Abstract
Die Ursprünge des deutschen beruflichen Ausbildungssystems reichen bis in die Epoche des Mittelalters. Bereits im 11. Jahrhundert hatte sich eine Art der beruflichen Ausbildung als ständische Handwerkserziehung etabliert. Das Zunfthandwerk im Mittelalter klassifiziert diese nach Kriterien wie Ehrbarkeit und Tüchtigkeit. Die Vermittlung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Einstellungen vollzog sich im direkten persönlichen Umgang zwischen Meister und Lehrling und orientierte sich am tradierten Habitus des jeweiligen Berufsstandes. Der Beitrag skizziert die weitere Entwicklung vom 18. Jahrhundert (Pädagogisierung der Berufsausbildung als Ursprung des dualen Systems) über das 19. Jahrhundert (Vorschriften über das Lehrlingswesen, schriftlicher Lehrvertrag, Befähigungsnachweis, etc.) bis hin zu entscheidenden Neuerungen des Berufsschulwesens in den 1930er Jahren. (Textauszug; BIBB-Doku)