Beschulung junger Menschen mit Lernbeeinträchtigungen und Verhaltensauffälligkeiten an allgemeinen Berufsschulen - erste Ergebnisse des bayerischen Modellversuchs IBB
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Abstract
Eine besondere Herausforderung für die berufliche Bildung stellen jungen Menschen dar, die neben einer kognitiven Beeinträchtigung massive Verhaltensauffälligkeiten haben. Besonders die allgemeinen Berufsschulen fühlen sich von dieser Schülergruppe herausgefordert, zu der es noch wenig systematisches Wissen gibt. Der bayerische Modellversuch liefert hier erste Erkenntnisse zu Möglichkeiten und Grenzen der Beschulung dieser Klientel an allgemeinen Berufsschulen. Er fokussiert Gelingensbedingungen inklusiver beruflicher Erstausbildung für diese bisher wenig berücksichtigte Zielgruppe im Hinblick auf ihre Teilhabemöglichkeiten am Unterricht der allgemeinen Berufsschule. Die Autoren stellen bisher verfügbare ausgewählte Befunde der wissenschaftlichen Begleitforschung dar, die organisations- und schulentwicklungsbezogene, klassen- und kooperationsbezogene als auch schülerbezognen Erhebungen umfasst. Welche Erkenntnisse aus den Ergebnissen des Modellversuchs für die weitere Umsetzung der Inklusion im beruflichen Kontext abgeleitet werden, wird abschließend ausgeführt. (BIBB-Doku)