Ausbildungsreife : ein umstrittener Begriff beim Übergang Jugendlicher in eine Berufsausbildung

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bibb.id156906
bibb.publisherplaceDüsseldorf
dc.contributor.authorDobischat, Rolf [Verfasser]
dc.contributor.authorKühnlein, Gertrud [Verfasser]
dc.contributor.authorSchurgatz, Robert [Verfasser]
dc.contributor.editorHans-Böckler-Stiftung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherHans-Böckler-Stiftung
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T18:33:36Z
dc.date.available2018-12-17T18:33:36Z
dc.date.issued2012
dc.description.abstract"Die Studie versteht sich als ein kritischer Beitrag zur Debatte um den Begriff der 'Ausbildungsreife' und den damit verknüpften bildungs- und sozialpolitischen Implikationen. Dazu wurde die wissenschaftliche und bildungspolitische Literatur zum Thema 'Ausbildungsreife' ausgewertet und auf ihre empirische Evidenz hin überprüft sowie die bildungspolitische Umsetzung des Konzepts einer Analyse unterzogen. Im Rahmen der Studie wurden die folgenden Aspekte problematisiert: 1. Lässt sich das Konstrukt 'Ausbildungsreife' wissenschaftlich begründen? 2. Welche Aussage lassen sich auf Basis empirischer Studien zur 'Ausbildungsreife' der Jugendlichen treffen? 3. Welche bildungsbiografischen Konsequenzen hat eine auf dem Begriff 'Ausbildungsreife' gegründete Sortierlogik? 4. Welche politische Funktion erfüllt die Debatte um 'Ausbildungseife' und welche dahinterstehenden strukturellen Probleme werden dadurch kaschiert? Um die empirische Aussagekraft eines vermeintlichen Leistungsverfalls und mangelnder 'Ausbildungsreife' der jüngeren Schülerkohorten zu überprüfen, wurden Studien aus der Berufsbildungsforschung, der Jugendsoziologie und der psychologischen Intelligenzforschung näher betrachtet und die bisherigen Operationalisierungsversuche von 'Ausbildungsreife' zusammenfassend begutachtet und im Hinblick auf ihre Brauchbarkeit zur Klärung des Begriffs untersucht. In einem zweiten Schritt wurde die aktuelle Debatte um Ausbildungsreife vor dem Hintergrund der politischen Weichenstellungen in den Jahren 2004/2005 ins Blickfeld genommen, die einen Wendepunkt der deutschen Arbeits- und Sozialpolitik darstellen und zugleich einen Vorzeichenwechsel in der Benachteiligtenförderung markieren. Die inhärente Sortierlogik des Begriffs Ausbildungsreife wurde am Beispiel der Initiative der Bertelsmann Stiftung 'Ubergang mit System ' einer kritischen Bewertung unterzogen. Die These eines Leistungsverfalls oder mangelnde 'Ausbildungsreife' der jüngeren Schülerkohorten ließ sich im Rahmen der Studie nicht bestätigen. Die Ergebnisse machen vielmehr deutlich, dass es sich bei dem Schlagwort 'Ausbildungsreife' um einen äußert diffusen und umstrittenen Begriff handelt, der sich einer wissenschaftlich fundierten Operationalisierung entzieht. Aus diesem Grund ist eine Trennung von Jugendlichen nach dem Kriterium der 'Ausbildungsreife', wie sie derzeit in der groß angelegten Initiative 'Übergang mit System' der Bertelsmann Stiftung vollzogen wird, bildungs- und sozialpolitisch als skandalös zu bewerten." (Textauszug Kurzfassung, BIBB-Doku)
dc.format.extent99 S.
dc.format.illustrationLiteraturverz., Abb., Tab.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/757441
dc.language.isode
dc.relation.ispartofArbeitspapier / Hans-Böckler-Stiftung ; 189
dc.source.urihttps://www.boeckler.de/pdf/p_arbp_189.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationG 1.3.2.2 Übergänge
dc.subject.classificationL 8 Diagnostik / Eignung
dc.subject.classificationG 1.3.1.1 Ausbildungsstellenmarkt
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherErste Schwelle
dc.subject.otherJugendlicher
dc.subject.otherAusbildungseignung
dc.subject.otherBegriff
dc.subject.otherAusbildungspakt
dc.subject.otherAusbildungsstellenmarkt
dc.subject.otherÜbergangssystem
dc.titleAusbildungsreife : ein umstrittener Begriff beim Übergang Jugendlicher in eine Berufsausbildung
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch

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