Wissenschaftliche Weiterbildung: Mit oder ohne Hochschulen?

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Die Hochschulen als Orte wissenschaftlicher Weiterbildung bleiben im aufblühenden Weiterbildungsboom zurück. Sie nehmen im 6. "Berichtssystem Weiterbildung" des Bundesbildungsministeriums von 1996 den siebenten Rang ein, noch nach den Kirchen und Berufsverbänden, und sind, verglichen mit 1991 von 7 auf 5 Prozent des Weiterbildungsvolumens zurückgefallen, während die Betriebe 27 Prozent des Weiterbildungsvolumens ausfüllen. Politiker, Unternehmen und Gewerkschaften, aber auch die Hochschulen selbst fordern, die Hochschulen sollten verstärkt ihren Weiterbildungsauftrag wahrnehmen, wie er im Hochschulrahmengesetz des Bundes und der Länder bereits in den 70er Jahren festgeschrieben wurde. Der Beitrag beschreibt das betriebliche Interesse an wissenschaftlicher Weiterbildung und die Position der Gewerkschaften und stellt abschliessend einen neuen Ansatz aus Nordrhein-Westfalen vor, dessen Ziel die Entwicklung neuer Formen der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist. (BIBB2)

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