Diskontinuierliche Erwerbsbiographien : zur gesellschaftlichen Konstruktion und Bearbeitung eines normalen Phänomens
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123971
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Publisher
Schneider-Verl. Hohengehren
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Baltmannsweiler
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Abstract
"Die Auflösung kontinuierlicher Erwerbsbiographien - so der Tenor der öffentlichen Debatten - scheint zwingende Konsequenz der Entwicklung unserer Arbeitswelt zu sein. Ständiges Um- und Neulernen gilt als Schlüssel zur Bewältigung zunehmender Diskontinuitäten. Aus der Perspektive der Sozialwissenschaften und Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung wird analysiert, inwieweit diese behaupteten Entwicklungen tatsächlich Realität geworden sind und für welche Gruppen sie in welchem Maße zutreffen, inwieweit möglicherweise die Rede von den zunehmenden Diskontinuitäten lediglich Ausdruck interessengeleiteter Konstruktionen ist, wie sich das Phänomen in der Praxis der Erwachsenenbildung, insbesondere der beruflichen Weiterbildung, zeigt, und welche Ansätze zum Umgang mit Diskontinuitäten Erwachsenenbildung anbieten kann." Die Beiträge des Bandes nähern sich dem Thema historisch und theoretisch, beschreiben anhand von empirischen Daten Lage und Entwicklungen von Erwerbslebensläufen und Berufskarrieren in Deutschland, untersuchen Diskontinuitätserfahrungen in den verschiedensten Lebenslagen ( Erscheinungsformen, Be- und Verarbeitungsmuster, Lernprozesse) und beschreiben und evaluieren, wie Politik mit dem Phänomen Diskontinuität umgeht, welche bildungs- und beschäftigungspolitischen Reaktionen daraus resultieren. Der Band schließt mit Thesen zur zukünftigen Entwicklung neuer Formen der Erwerbsarbeit. (BIBB2)