Kulturelles Kapital und Milieu : Themenschwerpunkt

bibb.id127950
dc.contributor.authorLange-Vester, Andrea [Verfasser]
dc.contributor.authorBrake, Anna [Verfasser]
dc.contributor.authorWeber, Susanne [Verfasser]
dc.contributor.authorBremer, Helmut [Verfasser]
dc.contributor.authorJütte, Wolfgang [Verfasser]
dc.contributor.authorSchmidt, Robert [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T16:18:57Z
dc.date.available2018-12-17T16:18:57Z
dc.date.issued2006
dc.description.abstract"Zum Dogma des Konstruktivismus und der Individualisierungsthese setzt das vorliegende Heft mit seinem Themenschwerpunkt einen 'ketzerischen, unzeitgemäßen Kontrapunkt'. Es erinnert an die gesellschaftliche Genese des Individuums und überwindet mit dem Hinweis auf die soziale Bedingtheit subjektiven Leistungsvermögens das konstruktivistisch verengte Bewusstsein. Die soziale Einbindung des Individuums ist festgemacht am Konzept des kulturellen Kapitals. Die Bereitschaft und Beteiligung an Weiterbildung, die Fähigkeit, sich auf die geforderten Lernzugriffe, insbesondere Selbstlernprozesse einzulassen, die Verfügung über unabdingbare Wissensressourcen sind nicht zuletzt in Abhängigkeit vom sozialen Milieu und der dort zu verortenden Herkunftsfamilie zu setzen. Dieser Zugriff zur Erklärung ungleicher Weiterbildungschancen fokussiert im Bourdieu'schen Konzept des Habitus. In Verbindung mit aktuellen Analysen der verschiedenen bundesrepublikanischen Milieus, ihren Bildungsvorstellungen und ihren je eigenen Zugängen zu kulturellem Kapital eröffnet sich der Weiterbildung eine in den letzten Jahren eher vernachlässigte Sicht, die neue Lösungszugriffe nicht auf theoretische Fragen, sondern auch auf praktische Erfordernisse nahelegt." (Hrsg.) Inhalt: LANGE-VESTER: Familie als Vorsprung : kulturelles Kapital, Habitus und Milieus; BRAKE/WEBER: Vergessene Voraussetzungen der Weiterbildung : die familiale Transmission kulturellen Kapitals; BREMER: Wer lernt beim Selbstlernen? : Beispiel Habitus und die heterogene Bildungspraxis sozialer Milieus; JÜTTE: Teilnehmende als soziales Kapital : Beispiel: Adressatenanbindung aus institutioneller Perspektive; SCHMIDT: Blick auf das Wesentliche: Königsweg der Empirischen Habitusforschung. (BIBB2)
dc.format.extentS. 8-25
dc.format.illustrationLiteraturangaben
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/745534
dc.language.isode
dc.relation.ispartofWeiterbildung : Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends
dc.relation.ispartofvolume16 (2006), H. 1
dc.subject.classificationS 4.3.5 Bildungsbeteiligung & soziale Gerechtigkeit
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 1.3.2 Bildungsverhalten und -verläufe
dc.subject.classificationS 1.5 Weiterbildung
dc.subject.classificationT 2 Theoretische Ansätze
dc.subject.classificationT 4.5 Soziologie
dc.subject.otherSoziale Ungleichheit
dc.subject.otherBildungsbeteiligung
dc.subject.otherWeiterbildung
dc.subject.otherSelbstgesteuertes Lernen
dc.subject.otherSoziale Herkunft
dc.subject.otherSoziale Umwelt
dc.subject.otherSozialkapital
dc.titleKulturelles Kapital und Milieu : Themenschwerpunkt
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

Files

Collections