Neue Bundesländer: Immer mehr Personen nehmen an beruflichen Weiterbildungsmassnahmen teil : Ergebnisse aus dem Arbeitsmarkt- Monitor
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108395
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Nürnberg
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Abstract
"Seit der Wende im November 1989 hat fast die Hälfte aller Personen im erwerbsfähigen Alter an beruflichen Weiterbildungsmassnahmen teilgenommen. Der Anteil der Nichterwerbstätigen an den Weiterbildungsteilnehmern ist zwischen November 1990 und November 1991 von 11% auf 38% gewachsen. Hauptursache dafür ist die mit steigendem Ausmass und längerer Dauer der Arbeitslosigkeit verbundene stärkere Nutzung von Weiterbildungsmassnahmen. Im November 1990 förderte die Arbeitsämter nur 30% der Massnahmen für Nichterwerbstätige durch Zahlung von Unterhaltsgeld, dagegen ein Jahr später bereits mehr als doppelt so viel (62%). Auch der Anteil der Umschulungen an den Weiterbidlungsmassnahmen verdoppelte sich: von 12% im November 1990 auf 24% im November 1991. Ähnlich wie in den alten Bundesländern war im November 1990 die Quote der Weiterbildungsteilnehmer umso grösser, je höher die schulische und berufliche Vorbildung war. Im Jahr darauf ist allerdings die Weiterbildungsbeteiligung der Personen ohne Berufsabschluss überdurchschnittlich stark angestiegen." (Autorenreferat)