Grundständige Ausbildungen in der Intensiv- und Psychiatriepflege : Gutachten des Deutsches Krankenhausinstitut e.V. (DKI) im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)
item.page.bibb.id
169846
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Deutsches Krankenhausinstitut
item.page.bibb.publisherplace
Düsseldorf
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Die Intensiv- und Psychiatriepflege war und ist in Deutschland überwiegend entsprechend weitergebildetem Personal vorbehalten, daneben noch examinierten Pflegekräften ohne einschlägige Zusatzqualifikation. Angesichts zurückgehender Bewerberzahlen und dem hohen Kostendruck in den Krankenhäusern ist fraglich, ob der Bedarf an pflegerischen Fachkräften künftig noch gedeckt werden kann. Ein möglicher Lösungsansatz für diese Probleme könnte in der Entwicklung und Etablierung von Direktqualifikationen bestehen, also grundständigen Ausbildungen in der Psychiatrie- und Intensivpflege ohne eine vorherige allgemeine Pflegeausbildung. Ziel der Studie war es, Chancen und Grenzen einer Direktqualifikation für die Intensiv- und Psychiatriepflege zu analysieren. Für den Bereich der Intensivpflege ist eine grundständige dreijährige Ausbildung zur sogenannten Intensivpflegekraft (IPK) durch den Klinikverbundes Südwest bereits in der Umsetzung. Diese Ausbildung bildet die Inhalte der Ausbildung in der allgemeinen Krankenpflege sowie der traditionellen Weiterbildung in der Intensivpflege in wichtigen Teilen ab. Für die Psychiatriepflege liegt ein Grobkonzept für eine Direktqualifikation vor, die sich konzeptionell an der Krankenpflegeausbildung orientiert. Quantitativ können grundständige Ausbildungen in der Intensiv- und Psychiatriepflege - eine hinreichende Verbreitung und Praxisbewährung vorausgesetzt - dazu beitragen, den Fachkräftemangel abzumildern. Hingegen ist umstritten, ob Direktqualifikationen ein geeignetes Instrument darstellen, um den Personalbedarf auch qualitativ zu decken." (Textauszug; BIBB-Doku)