Mobilität nach der beruflichen Erstausbildung: eine empirische Studie für Westdeutschland Job mobility after apprenticeship training in West Germany

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"Die ökonometrische Studie befasst sich mit der Übernahme sowie der Betriebszugehörigkeitsdauer von Ausbildungsabsolventen im Lehrbetrieb. Die Bestimmungsfaktoren beider Entscheidungen liegen sowohl auf Seiten des Auszubildenden als auch des Ausbildungsbetriebes. Die Firmen haben einerseits ein Interesse am Verbleib der Ausgebildeten im Betrieb, um die Erträge aus den Investitionen, die sie häufig in Form von Nettoausbildungskosten in das Humankapital der Auszubildenden getätigt haben, zu sammeln. Andererseits entlassen Firmen ehemalige Lehrlinge, wenn die Ausbildung als Verfahren zur Personalauswahl eingesetzt wird oder Auszubildende Tätigkeiten verrichten, für die sonst nicht ausgebildete Arbeitskräfte eingestellt werden müssten. Der Auszubildende seinerseits gründet seine Entscheidung, im Betrieb zu bleiben oder zu wechseln, unter anderem auf der Überlegung, den Arbeitsplatz zu finden, auf dem er die höchste Produktivität erzielt. In diese Überlegung geht die Situation auf dem Arbeitsmarkt ein. Die empirische Analyse wird mit Hilfe von Individualdaten für den Zeitraum von 1980 bis 1991 in Verbindung mit einem Hazardraten-Modell durchgeführt." (Autorenreferat, IAB- Doku)

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