Schulleitung und neue Lernkultur : Einfluss mit begrenzter Wirkung?
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Abstract
Didaktische Innovationen für eine neue Lernkultur haben dann Einfluss auf Leistungsmerkmale der Schule, wenn sie auf Strategien der Schulleitung beruhen, die auf der Grundlage von Schulentwicklungsprogrammen, Lehrerfortbildungen, Evaluations-, Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklungsmaßnahmen entwickelt wurden. Ein direkter Einfluss auf Merkmale der Leistungsfähigkeit der Lernenden ist aber nicht nachzuweisen, da es sich bei Schulen um komplexe Bedingungsgefüge handelt. Es sind aber indirekte Schulleitereffekte zur Entwicklung einer neuen Lernkultur durch mitarbeiter-, aufgaben- und unterrichtsbezogene Führung festzustellen. Die Innovationskompetenz von Schulleitungsmitgliedern besteht somit aus mehreren Aspekten wie der Kooperations-, Kommunikations-, Konflikt- und Teamfähigkeit sowie der Kompetenz, Schulentwicklungsprozesse zu initiieren, zu steuern, zu planen usw. Die für innovatives Führungshandeln von Schulleitern notwendigen Kompetenzen und Kenntnisse sind feste Größen in den Weiterbildungsmaßnahmen, die auf Basis erwachsenenpädagogischer Lehr- und Lernmethoden konzipiert. Die Einführung von Qualitätsmanagementsystemen macht die Entwicklung unabhängiger von Einzelpersonen in der Schulleitung. Der Beitrag stützt sich auf eine bundesweite Schulleitungsbefragung. (BIBB-Doku)