Statuspassagen in die Erwerbstätigkeit an der zweiten Schwelle

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"Mit Risiken und Chancen junger Erwachsener nach ihrer Berufsausbildung beschäftigt sich das Projekt 'Statuspassagen in die Erwerbstätigkeit an der zweiten Schwelle". Durch Veränderungen im Beschäftigungssystem und die Verlängerung schulischer und beruflicher Ausbildungsprozesse hat die Lebensphase 'Jugend' ihre traditionellen Altersbegrenzungen verloren - sie erstreckt sich für eine wachsende Zahl junger Erwachsener bis zum Alter von Ende 20. Neben der Suche nach einem Ausbildungsplatz zeichnet sich seit Mitte der 80er Jahre vor allem der Übergang von der beruflichen Qualifizierung in den Arbeitsmarkt als Problemzone des Berufsstarts ab. An dieser zweiten Schwelle ergeben sich erhebliche Beschäftigungsrisiken, Diskontinuitäten im Erwerbsverlauf, die durch befristete Beschäftigung, Dequalifizierung und Arbeitslosigkeit charakerisiert sind. Auf Grundlage der Untersuchung von Übergangsstrukturen in zwei unterschiedlichen grossstädtischen Arbeitsmärkten, Bremen und München, werden aus der Kombination der Kriterien Bildungsabschluss, Geschlecht, Ausbildungsberuf spezifische Statuspassagen mit unterschiedlichen Beschäftigungsrisiken ausgewählt. Im Mittelpunkt von Befragungen von Jugendlichen, die vor und ein Jahr nach dem Abschluss ihrer Berufsausbildung stattfinden, stehen Stabilität bzw. Veränderungen von Arbeitsorientierungen und die Arbeitsmarktstrategien der Berufsanfänger vor dem Hintergrund der regional und nach Ausbildungsberuf unterschiedlichen Übergangsrisiken." (Autorenreferat)

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