Die Evaluation des Programms "Schülerinnen forschen - Einblicke in Naturwissenschaften und Technik"
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Abstract
Naturwissenschaftliche und technische Berufe sind nach wie vor stark geschlechtsspezifisch geprägt. Bei den IT-Ausbildungsberufen in Baden-Württemberg sind nur knapp 13 Prozent aller Auszubildenden weiblich. Obwohl in Deutschland in den letzten Jahren mehrere Modellversuche und Initiativen in Schulen, Hochschulen und Betrieben entstanden sind, wie Girl's Day, Mädchen-Technik-Tag, hat sich die geschlechtsspezifische Polarisierung nicht aufgelöst und nur wenige Projekte konnten eine hohe Breitenwirksamkeit und dauerhafte Nachhaltigkeit erzielen. Mit dem Sonderprogramm "Schülerinnen forschen - Einblicke in Naturwissenschaften und Technik" wird nun in Baden-Württemberg der Versuch unternommen, mit unterschiedlichen Förderangeboten naturwissenschaftliches und technisches Interesse bei Mädchen zu fördern und Berufs- und Studienorientierungen zu entwickeln. Angeboten werden Fördermaßnahmen für Schülerinnen der 7. bis 10. Klassen an Realschulen und Gymnasien. Dieses Sonderprogramm wird von der Universität Stuttgart wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Zentrale Fragen der Evaluation sind, wie sich naturwissenschaftliche und technische Interessen sowie Berufs- und Studienorientierungen im Zuge der Maßnahmen entwickeln und wie zentrale Qualitätsindikatoren der Maßnahmen von Seiten der Adressaten wahrgenommen werden. Im Beitrag werden der theoretische Hintergrund und das Rahmenkonzept für die Evaluation dargelegt. (BIBB-Doku)