Betriebliche Ausbildung über Bedarf : empirische Ergebnisse und ein humankapitaltheoretischer Ansatz
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103366
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Abstract
"Zunächst werden thesenartig die Ergebnisse verschiedener empirischer Untersuchungen zusammengefasst, aufgrund derer sich ein Zusammenhang zwischen einer 'zu hohen' Ausbildungsleistung und der Qualität der Ausbildung, der Gefahr der 'Dequalifizierung' und einer Anlern- oder Hilfsarbeitertätigkeit sowie Arbeitsmarktrisiken und - chancen herstellen lässt. Dabei wird deutlich, dass dem Ausbildungsplatz zentrale Bedeutung für den Einstieg in das Berufsleben zukommt. Er hat für die spätere Erwerbsbiographie der Jugendlichen weitreichende Konsequenzen. In Teil 3 werden theoretische Erklärungen dafür abgeleitet, warum einerseits Betriebe mehr Arbeitnehmer ausbilden (müssen) als sie später beschäftigen und es andererseits für die Jugendlichen lohnend sein kann, einen Beruf zu ergreifen, bei dem die Chance, ihn später auch auszuüben, gering sind. Dazu wird ein auf dem Humankapitalansatz basierendes Zwei-Sektoren-Modell entwickelt, das an Erklärungswert gewinnt, wenn von der Annahme vollkommener Arbeits- (und Güter-) märkte abgerückt wird und zudem demographisch bedingte Ungleichgewichte am Ausbildungsstellenmarkt zugelassen werden." (Autorenreferat)