Umfrage in Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken zur Situation von Frauen und Mädchen mit Behinderungen : Teilprojekt aus dem Projekt "Bundesorganisationsstelle behinderte Frauen"
item.page.bibb.id
80330
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
Berlin
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Um ein Bild über die derzeitige Situation behinderter Mädchen und Frauen in beruflichen Rehabilitationsmassnahmen zu erhalten, wurden eine schriftliche Umfrage und telefonische Rückfragen in allen 48 Berufsbildungswerken zur Berufsausbildung Jugendlicher und den 28 Berufsförderungswerken zur Umschulung Erwachsener gemacht (Rücklauf: 72,9 % bzw. 89,3 %). Es wird festgestellt, dass weibliche Rehabilitanden in den Berufsbildungswerken mit 35 bis 37 % stark und in den Berufsförderungswerken mit 27,3 % noch stärker unterrepräsentiert sind. Das Berufsspektrum in beiden Einrichtungen ist überwiegend männlich ausgerichtet. Jungen Frauen stehen dadurch weniger Berufe offen als ihren männlichen Kollegen. Vielfach fehlt das Bewusstsein über die Benachteiligung der Frauen. Fast keine Einrichtung führt eine geschlechtsdifferenzierende Statistik, die Aussagen über die Berufswahl weiblicher Behinderter ermöglichen würde. Um den Frauenanteil zu erhöhen, haben einige Einrichtungen spezielle Angebote, z.B. Appartements für Alleinerziehende mit Kinderbetreuung, wohnortnahe Ausbildung ohne Internatsunterbringung oder die Möglichkeit zur Teilzeitausbildung. (IAB)