Kritische Anmerkungen zu neueren Ansätzen der Berufsschulpädagogik : Schlüsselqualifikation - Handlungstheorie - Anthropologie
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103896
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Abstract
In seinem Beitrag zur Diskussion um Schlüsselqualifikationen als Zielvorgaben und Handlungstheorie als Methode geht der Verfasser davon aus, dass Schlüsselqualifikationen funktionale Fertigkeiten (d.h. objektiv-materiale Bildung in Form von Stoffaneignung) und extrafunktionale Fähigkeiten (d.h. subjektiv-formale Bildung in Form von Kraftentfaltung) beinhalten. Da Schlüsselqualifikationen als Instrument der Personalpolitik gehandhabt werden, ist Bildung als eine abhängige Grösse vom Beschäftigungssystem zu verstehen, die nicht durch die Pädagogik definiert wird. Mit Handlungstheorien stehen Schlüsselqualifkationen in enger Beziehung, weil handlungsorientiertes Lernen den Lernenden als handelndes Individuum in den Mittelpunkt des Lernprozesses stellt. Fremdsteuerung durch den Lehrenden wird zugunsten der Selbststeuerung des Lernenden abgebaut. Mit den Konsequenzen der neuen Lehrer-Schüler-Beziehung, hier als Beratungsgemeinschaft bezeichnet, beschäftigt sich der Verfasser im letzten Abschnitt. (BIBB)