Pädagogische Revolution oder bildungspolitische und didaktische Reformoption : Lernfeldkonzept an der Berufsschule
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83498
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Abstract
Mit den "Handreichungen für die Erarbeitung von Rahmenlehrplänen für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule" 1999 durch die Kultusministerkonferenz (KMK) wurde eine neue Form der schulischen Curricula vorgegeben: der Unterricht wird nicht mehr in traditionellen Fächern (Lerngebieten) organisiert, sondern in Form von Lernfeldern vorstrukturiert, die sich aus Handlungsfeldern (Tätigkeitsfeldern) ableiten und den Übergang zu prozess- und handlungsorientierten Unterrichtsformen ermöglichen. Aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) analysiert der Autor (Vorsitzender der GEW-Fachgruppe Berufliche Schulen/ Kaufmännische Berufe) zunächst die Begründungsebenen, die Intentionen, Motive und Hintergründe für einen derartigen Paradigmenwechsel, nimmt dann auf dieser Grundlage eine inhaltliche Klärung des Lernfeldkonzeptes in seiner Substanz vor und setzt sich abschliessend mit der Kritik und der Klärung von "gewollten oder ungewollten" Missverständnissen auseinander. (BIBB2)