Übergänge ins Beschäftigungssystem und Fachkräftenachfrage : Übergänge von der Ausbildung in den Beruf. Die Situation an der zweiten Schwelle (1994, Bonn-Bad Godesberg)

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"Der Autor stellt auf der Grundlage der Bildungsgesamtrechnung und anderer Forschungsergebnisse des IAB aktuelle und zu erwartende Entwicklungen im Beschäftigungssystem in ihren Auswirkungen auf das Bildungssystem dar. Er diskutiert die These, nach der in vielen Bereichen eine geringere Zahl von Fachkräften nachgefragt werden, und erörtert, welche Konsequenzen sich daraus für die duale Ausbildung ergeben. Junge Menschen stellen sich in ihren Berufswahlprozessen auf die Veränderungen ein. Wenn sie beispielsweise in bestimmten Berufsbereichen besondere Probleme an der zweiten Schwelle erkennen, versuchen sie darauf zu reagieren und Auswege für sich zu finden. Auch die Bildungsplanung muss die zunehmenden Abstimmungsprobleme zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem berücksichtigen: "Bildungs- und Ausbildungswege sind durchlässiger zu gestalten. Sackgassen müssen zu Durchgangsstrassen mit vielen attraktiven Abzweigungen werden." Der Autor schlägt zugunsten einer besseren Transparenz den Aufbau regionaler Verbundsysteme vor, eine übergreifende Rahmenplanung, den Ausbau des Informationsangebots in den Schulen und dessen curriculare Verankerung. Es gehört für ihn zum integralen Bestandteil allgemeiner Bildung, junge Menschen frühzeitig und praxisnah mit der Arbeitswelt vertraut zu machen." IAB-Doku) "Die derzeit diskutierten Probleme des dualen Systems der beruflichen Ausbildung sind vielschichtig. Sie liegen weniger in der Qualität und Effizienz der Ausbildung selber; vielmehr liegen einige der Hauptursachen in der veränderten Nachfrage der Jugendlichen nach dieser Ausbildung und in einer zunehmenden Ausdifferenzierung der Bildungs-, Ausbildungs- und Erwerbsprozesse. Die Nachfrage der Jugendlichen orientiert sich auch an den Signalen des Beschäftigungssystems und des Arbeitsmarktes. Sie haben messbare Auswirkungen vor allem bei den Jugendlichen, die über eine höhere Allgemeinbildung und damit über mehrere Optionen ihres künftigen Ausbildungs- und Berufsweges verfügen." (Autorenreferat)

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