Qualifikationsbedarfsermittlung und Gestaltung einer geschäftsprozessorientierten flexiblen Berufsausbildung für Laboranten klein- und mittelständischer Unternehmen : Abschlussbericht zum Wirtschaftsmodellversuch. FKZ: D 5428.00+B
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Dresden
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Abstract
Angesichts ständiger Änderungen von Produktpaletten und Arbeitsorganisation in der Chemiebranche wurde in diesem Modellversuch für die Ausbildung von Laboranten in KMU, die in ihrer Struktur insgesamt sehr heterogen sind, ein neues, prozess- und aufgabenorientiertes Bildungskonzept (im Unterschied zu den traditionellen methodenzentrierten Lehrkonzepten) auf der Basis von Lern-, Arbeits- und Gestaltungsaufgaben (LAGA) entwickelt und in der Ausbildung von Chemie-/Lacklaboranten in die Praxis umgesetzt. Dabei müssen die differenzierten beruflichen Anforderungen durch zunehmende Produkt- und Technologievielfalt in Differenzierungen beruflicher Handlungskompetenz ihre Entsprechung finden. Die Curriculumentwicklung erfolgte, indem konkrete arbeitsbezogene Tätigkeiten als Teil komplexer Geschäftsprozesse offengelegt, bezüglich ihrer beruflichen Lern- und Gestaltungspotenziale bewertet und bedarfsgerecht entlang der beruflichen Kompetenzentwicklung angeordnet wurden. Außerdem wurde im Modellversuch eine Qualifizierung der Ausbilder in einem didaktisch-organisationalen Strukturansatz für die Verbundarbeit intendiert. Zur Optimierung der mitunter prekären Ablauforganisation der Ausbildung auch bezüglich der Verfügbarkeit von Computerarbeitsplätzen wurde mit anderen Lernorten (z.B. Uni Dresden) kooperiert. (BIBB)