Übergang in die Berufsausbildung zwischen Wahl und Selektion

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Abstract

Während persönlichkeitsbezogene sozialpsychologische Theorien zur Erklärung der Berufswahlprozesse in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erhalten haben, wurden entscheidungstheoretische Ansätze weniger häufig eingesetzt. Der entscheidungstheoretische Zugang betont die Eigenaktivität der Jugendlichen, die zwischen verschiedenen Optionen, die das Ausbildungssystem anbietet, wählen und sich auf die Stellen bewerben können, die sie interessieren. Gleichwohl wird der Entscheidungsspielraum von Jugendlichen im Berufswahlprozess von institutionellen Determinanten begrenzt. Die betriebliche Selektion wirkt sich folglich auf die Berufs- und Lehrstellenwahl insofern aus, als sie den individuellen Entscheidungsspielraum der Jugendlichen beschränkt. Der Beitrag geht der Wechselwirkung zwischen den Entscheidungen der Jugendlichen und der institutionellen Steuerung des Berufswahlprozesses nach. Ein gemeinsames Ziel der Interaktion zwischen den Jugendlichen und den Bildungsinstitutionen ist das Bemühen um eine optimale Passung zwischen den Lernenden und dem Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Die Berufswahl der Jugendlichen und die Personalauswahl des Betriebes können dann als erfolgreich bezeichnet werden, wenn eine Passung zwischen den Jugendlichen und dem Betrieb besteht. (Textauszug, BIBB-Doku)

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