Rekordjahr für Meisterprüfungen
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109105
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Abstract
Das Interesse an einer beruflichen Weiterbildung im Handwerk hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Neue Techniken, die expandierende Nachfrage nach Dienstleistungen und ein wachsendes Umweltbewusstsein öffnen dem Handwerk neue Marktchancen und verlangen nach zusätzlichen Fertigkeiten und Kenntnissen. Aufbauend auf einer soliden beruflichen Erstausbildung bieten die Handwerksorganisationen ein breites Spektrum an Weiterbildungsmassnahmen an. Im folgenden werden zu den Motiven für die Meisterprüfungen, zum Verhältnis der Nachfrage zwischen Ost und West, zum Anteil der Frauen dabei detaillierte Angaben gemacht, die zusätzlich in statistischen Tabellen erfasst werden. (BIBB2) - - - - 1991 nutzten in Westdeutschland 270.000 und in Ostdeutschland 34 000 Handwerkerinnen und Handwerker Weiterbildungsangebote ihrer Organisationen. Den wichtigsten Platz nehmen Meisterprüfungsvorbereitungslehrgänge in einem der 127 Handwerksberufe ein. 59 000 Bewerber strebten in Ost und West den Meisterbrief an. Die nach Berufsgruppen, Bundesländern und Geschlecht differenzierten Teilnehmer an Meisterprüfungen weisen 1991 als "Rekordjahr" aus. (IAB)