Bessere Abstimmung und mehr Transparenz bei der Förderung benachteiligter Jugendlicher notwendig

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Die Förderung der Berufsvorbereitung von individuell als auch sozial und/oder marktbenachteiligten Jugendlichen ist von hoher Dringlichkeit. Bisher ist es nicht gelungen, die Gruppe der benachteiligten Jugendlichen allgemeingültig oder konsensfähig zu bestimmen; zudem sind unterschiedlichste Förderstrukturen in der Zuständigkeit von Bund, Ländern oder Kommunen entwickelt worden. Nach dem 'neuen Fachkonzept' von 2004 sollen die verschiedenen Angebote der Berufsausbildungsvorbereitung aufeinander abgestimmt und kooperative Qualifizierungsangebote regionaler Träger unterstützt werden. Möglichkeiten zur Kooperation finden sich insbesondere in Berufsbildungsnetzwerken. Diese sollen eine rasche Zirkulation, Bündelung und Nutzbarmachung von Wissen ermöglichen. In den vergangenen Jahren sind etliche regionale Projekte entstanden, deren Aufgabe der Aufbau und die Verstetigung von Netzwerken war. Inwieweit die eingesetzten Instrumente tatsächlich wirksam wurden, ist aber weitgehend offen geblieben. Kooperationsbemühungen könnten gut durch Erfahrungsberichte und Dokumentationen erfolgreicher Kooperationen gefördert werden. Als wichtig erachtet werden personelle Konstanz, Kontinuität der Arbeit, Sicherung der strukturellen, finanziellen und kulturellen Rahmenbedingungen. (BIBB-Doku)

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