Das Konzept der "Qualifizierungsstile" als kategoriale Basis idealtypischer Ordnungsschemata zur Charakterisierung und Unterscheidung von "Berufsbildungssystemen"
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98502
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Abstract
Die Typologien von Berufsbildungssystemen, die in der Vergleichenden Berufs- und Wirtschaftspädagogik bislang vorgelegt wurden, hält der Verfasser logisch und systematisch für unbefriedigend. Deren Konstruktionsmängel führt er darauf zurück, dass es sich in den wenigsten Fällen um Ordnungsschemata handelt. In diesem Beitrag wird vor dem Hintergrund einer exemplarisch vorgenommenen Kritik an den vorliegenden Klassifikationsansätzen der Begriff des Qualifizierungsstils als kategoriale Basis idealtypischer Ordnungsschemata eingeführt. Unter Qualifikationsstilen versteht der Verfasser zum einen den ordnungspolitisch- organisatorischen Rahmen des Qualifizierungsprozesses, zum anderen die didaktisch-curriculare Ausrichtung des Qualifizierungsprozesses und schliesslich die "Verortung des Qualifizierungsprozesses im Sozialisationszusammenhang", was mit solchen Fragen verbunden ist, wie z.B. wann und wie erfolgt der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung und von dort in die Erwerbstätigkeit, welches gesellschaftliche Ansehen hat die berufliche Bildung, wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen dem allgemeinen und beruflichen Sektor des Bildungswesens? (BIBB)