Selbsteinschätzung als Ergänzung der Fremdbeobachtung bei der Messung und Beurteilung beruflicher Sozialkompetenz
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150806
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Abstract
Der Wandel der Arbeits- und Berufswelt erfordert von den Auszubildenden Eigenverantwortung und Kooperation in Arbeitsprozessen. Ein wichtiges Ziel der kaufmännischen Ausbildung ist deshalb, soziale Fähigkeiten bei Auszubildenden zu fördern und nach Möglichkeit zu messen und zu beurteilen. Die große Herausforderung liegt dabei darin, dass Persönlichkeitsmerkmale erfasst werden sollen und subjektive Faktoren im Vordergrund stehen. Der Beitrag geht der Frage nach, mit welchen Verfahren sich Sozialkompetenz bei kaufmännischen Auszubildenden in der Berufsschule in Lehr-Lern-Arrangements messen und beurteilen lassen und welchen Beitrag die Selbsteinschätzung des Auszubildenden ergänzend zur Fremdbeobachtung des Lehrenden leisten kann. Die Gruppendiskussion wird als eine Möglichkeit der Fremdbeobachtung entwickelt und im Anschluss einer Bewertung mittels der Gütekriterien der Messung unterzogen. Als Beobachtungsinstrument wird ein Beobachtungs- und Beurteilungsbogen entworfen. Ergänzt wird die Fremdbeobachtung durch die Selbsteinschätzung, ebenfalls mittels eines Beobachtungs- und Beurteilungsbogens. Einführend wird die berufliche Sozialkompetenz in das Konzept der beruflichen Handlungskompetenz eingeordnet. (BIBB-Doku)