Betriebliche Einstellungstests prüfen schulische Grundbildung
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130833
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Abstract
Vielen Schulabgängern mangelt es an Mindestkompetenzen, die für den Einstieg in eine Berufsausbildung erforderlich sind. Zudem stellt sich die Frage nach der Verlässlichkeit von Bildungsabschlüssen, wenn die Signalwirkung von Zeugnissen nicht mehr gegeben ist. 70 Prozent der Ausbildungsbetriebe führen daher Einstellungstests zu den Grundfähigkeiten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch durch, um sich ein eigenes Urteil über den Leistungsstand der Lehrstellenbewerber bilden zu können. Befunde belegen, dass sich in den letzten 15 Jahren die Bewerberqualifikation verändert hat und schulische Basiskenntnisse nicht gesichert sind als Voraussetzung für duale Berufsausbildungen, d.h. Schule bisher nur bedingt in der Lage war, den von den Unternehmen erwarteten Mindeststandards zu entsprechen. Mit der Einführung von Bildungsstandards als künftige Norm für Bildungsqualität können die Ausbildungsreife bestimmende alltags- und berufsbezogene Fähigkeiten als wünschenswerte Lernergebnisse der Schüler festgelegt werden. Eine Reform der Curricula sollte stärker als bisher die Vermittlung und Sicherung von basalen Kompetenzen berücksichtigen ; die Auswahl der Bildungsinhalte sollte mit Blick auf die Anforderungen der Wirtschaft an Schulabsolventen erfolgen - so das Fazit des Autors. (BIBB-Doku)