Bilanz des internationalen Engagements der Bundesregierung in der Berufsbildungskooperation : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Beate Walter-Rosenheimer, Kai Gehring, Özcan Mutlu, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/11346)
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180234
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Abstract
Seit Einführung der EU-Jugendgarantie im Jahr 2013 ist die Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union deutlich gesunken. Die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise hatten vor allem junge Menschen in den süd- und südosteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU hart getroffen. Nach Angaben der Bundesregierung lag die Jugendarbeitslosigkeit im Jahr 2013 im Durchschnitt bei 23,17 Prozent, 2016 bei 18,7 Prozent. So waren im Jahr 2013 in Griechenland und Spanien 58,3 beziehungsweise 55,5 der 15- bis 24-Jährigen ohne Beschäftigung. In Italien war zur gleichen Zeit mit 40 Prozent mehr als jeder dritte junge Mensch arbeitslos. Mit der Jugendgarantie soll in allen EU-Mitgliedstaaten gewährleistet werden, dass alle jungen Menschen unter 25 Jahren innerhalb von vier Monaten nachdem sie arbeitslos geworden sind oder ihre Ausbildung abgeschlossen haben, ein qualitativ hochwertiges Beschäftigungsangebot, eine Fortbildung, einen Ausbildungsplatz oder ein Praktikum erhalten. Nicht zuletzt aufgrund der Einführung der Jugendgarantie habe sich der Arbeitsmarkt für Jugendliche besser entwickelt als der für die Gesamtbevölkerung, heißt es in der Antwort. Dies deute darauf hin, dass neben konjunkturellen Einflüssen auch die spezifischen Maßnahmen zur Förderung der Jugendbeschäftigung Wirkung zeigten. Nach Angaben der Europäischen Kommission hätten rund neun Millionen junge Menschen ein Angebot im Rahmen der Jugendgarantie angenommen, die meisten davon Stellenangebote. Die Antwort der Bundesregierung führt in diesem Zusammenhang eine Reihe von Aktivitäten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auf, die von der dort eingerichteten Zentralstelle der Bundesregierung für internationale Zusammenarbeit in der Berufsbildung (GOVET) koordiniert wurden. (Textauszug; BIBB-Doku)