Personalbedarf im Bildungswesen : eine politische Grösse
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Abstract
"Die Zahl der Einstellungen junger Lehrerinnen und Lehrer in den Schuldienst muss sofort drastisch erhöht werden, wenn eine durchgreifende Verschlechterung der Lehrerversorgung der Schulen in den 90er Jahren und darüber hinaus verhindert werden soll. Dazu ist es nötig, auch über den jetzt von den Kultusministerien angegebenen Lehrerbedarf hinaus einzustellen. Je nachdem, welche schulischen Bedingungen für nötig gehalten werden, sind ab sofort jährlich zwischen 10 und 15 000 junge Lehrerinnen und Lehrer auf volle Stellen und unbefristet einzustellen. Lehrerbedarf ist eine politische Grösse, deshalb ist die Auseinandersetzung über Personalhaushalte im Bereich des Bildungswesens politisch zu führen. Gegenüber einer Sparpolitik, die eine generelle Verringerung der Aufgaben des Staates im Auge hat, ist gewerkschaftlich eine Offensive zugunsten besserer und ausgeweiteter öffentlicher Dienstleistungen in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes zu entwickeln." (Autorenreferat)