Trendwende für die Bundeswehr? : der Beruf Soldat für Frauen
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Kleine Verl.
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Bielefeld
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Abstract
Der Bericht, der im Herbst 1998 abgeschlossen wurde, beschreibt die Ergebnisse qualitativer Befragungen von Meinungsführerinnen und Meinungsführern in Deutschland zum Thema "Weitere Öffnung der Bundeswehr für Soldatinnen mit und ohne Kombattantenstatus". Fazit: Die Bundeswehr wird überwiegend als Teil des öffentlichen Dienstes wahrgenommen; Auftrag und Funktion von Soldaten und Soldatinnen werden dementsprechend hinsichtlich Arbeitsalltag und Aufgabenerfüllung reflektiert. Das Thema Ausweitung des Einsatzes von Soldatinnen in der Bundeswehr findet Behandlung in der Bandbreite von "keine Berufsverbote für Frauen", bis hin zu "keine Wehrpflicht". Die Bundeswehr wird als männlich geprägtes Berufsfeld gesehen, wie es die traditionelle Berufswelt überwiegend war und in weiten Teilen heute noch ist. Die Frauen werden nach Ansicht der Befragten bei der Bundeswehr auf die gleichen Schwierigkeiten im Berufsleben wie anderswo treffen, und Bundeswehr und Frauen müssen damit umgehen lernen wie andere Unternehmen auch. Jetzige oder künftige Soldatinnen der Bundeswehr werden in der Bevölkerung nicht als spektakulär, sondern eher als den internationalen Gepflogenheiten oder dem Gebot freier Berufswahl in Deutschland entsprechend empfunden. (Autorenreferat, IAB-Doku)